gy LL-Acrobatics | Limitless Acrobatics Tirol - Martial Arts - Gymnastics - Parkour
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Martial Arts (martialisch (lat.)= kriegerisch ; art (engl.) = Kunst) ist ein Überbegriff aller uns bekannten Kampfkünste. Die bekanntesten Vertreter sind zweifellos die verschiedenen Systeme aus dem fernen Osten ( China ,Japan, Korea…). Diese Systeme ( Taekwondo, Karate, versch. Kung Fu Stile, Thai Boxen…) sind vor allem in den 60er Jahren des 20sten Jh. Durch zahlreiche Kinofilme , allen vorran Filme von Bruce Lee , bekannt geworden. Diese Stile zeichnen sich meist durch kunstvolle Bewegunen mit verschiedenen oft artistischen Beintechniken aus. Doch gibt natürlich auch im Westen Systeme der waffenlosen und bewaffneten Selbstverteidigung ( so z.B das Tiroler Rangeln (Österreich), Pankration ( Griechenland), versch Formen des Fechtens ( Deutschland), Savate (Frankreich) ). Doch das faszinierende an den östlichen Systemen sind nicht nur die technischen Unterschiede sondern auch die zugrunde liegende Philosophie. So steht bei diesen Systemen nicht der Kampf gegen einen Gegner im Mittelpunkt , sondern die Meisterung des eigenen Lebens. Es wird über die Kontrolle des Körpers die Kontrolle des Geistes angestrebt und auch umgekehrt. Der/ die MeisterIn erkennt die Einheit von Körper und Geist. Er/ Sie wird eins mit seiner Umwelt und findet zu sich selbst, zu Ruhe und Ausgeglichenheit. Der Geist eines Meisters / einer Meisterin wird wie ein tiefer See. Wenn man einen Stein in eine seichte Pfütze wirft so breiten sich konzenrtsche Kreise durch das ganze Wasser aus und alles kommt aus der Ruhe. Wirft man einen Stein hingegen in einen tiefen See wirft so setzen sich die Wellen zwar an der Oberfläche des Wassers fort, der Grund wird jedoch nicht erschüttert. Ziel ist es also eine größere tiefe des Bewusstseins zu erlangen. Dieses Vorhaben kann ein leben lang dauern (oder länger) jedoch: jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt! Die Kampkünste trainieren jedoch nicht nur den Geist sondern auch den Körper. Sie machen ihn ausdauernder, kräftiger, biegsamer und widerstandsfähiger. Zudem macht das Training auch spaß und befähigt den Ausübenden sich in seiner Umwelt zu behaupten.

Bei LL- Acrobatics werden ( derzeit) hauptsächlich Techniken aus dem Taekwondo, Capoeira, Stockkampf und Nunchak gelehrt. Schwerpunkt liegt auf akrobatischen Tritttechniken und groß ausladenden Handtechniken welche vor allem für Showauftritte gebraucht werden.


Extreme Martial Arts - XMA
Diese relativ Junge Bewegungskultur hat ihre Wurzeln in den Katas ("Schattenboxen") der Kampfkünste. Um den Schwierigkeitsgrad zu steigern, wurden immer mehr Elemente der Gymnastics (Bodenturnen) integriert. Somit wurde der Grundstein für eine neue Sportart gelegt. XMA erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist dabei auch in Österreich Fuß zu fassen.